SYLVENSTEIN Rechtsanwälte | Commerz Real Schiffsfonds CFB 166 – Geld zurück
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Commerz Real Schiffsfonds CFB 166 – Geld zurück

Commerz real schiffsfonds CFB 166

Commerz Real Schiffsfonds CFB 166 – Geld zurück

Urteil des OLG Frankfurt – Anleger erhalten ihr Geld zurück

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat zugunsten derjenigen Anleger entschieden, die ihr Geld in den Jahren zwischen 2006 und 2009 in Schiffsfonds der Commerz Real Schiffsfonds CFB 166 investiert haben (OLG Frankfurt, Az. 23 U 146/16).

Nach diesem anlegerfreundlichen Urteil erhält der klagende Anleger seine gut 37.000 Euro zurück erstattet – abzüglich der zwischenzeitlich erhaltenen Ausschüttungen des Fonds CFB 166.

Urteil gleicht Totalverlust aus – Auswirkungen

Bisher hatte der CFB 166 Fonds (und Schwesterfonds CFB 168) nahezu für einen Totalverlust bei den Anlegern gesorgt. Durch das Urteil können die Anleger auf die Kompensation des Totalverlusts hoffen. Eine Klage beim Landgericht Frankfurt dürfte sehr gute Aussicht auf Erfolg haben. Unsere Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht helfen Ihnen bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche.

Falls weitere Anleger klagen, könnte das bei der Commerzbank bis zu ca. 48 Millionen Euro an Rückzahlungsforderungen auslösen.

Worum geht es juristisch?

Ein Berater der damaligen Dresdner Bank (diese wurde 2009 von der Commerzbank übernommen und daher haftet jetzt die Commerzbank) die Anleger, die die Schiffsfonds CFB 166 (und Schwesterfond CFB 168) gezeichnet haben, nicht ordnungsgemäß aufgeklärt. Insbesondere über die versteckten Kosten des Commerz Real Schiffsfonds CFB 166 wurden beim Verkaufsgespräch wesentliche Aspekte verschwiegen. So gab es nicht nur ein Agio von 5 Prozent, sondern es wurden noch weitere Verkaufsprovisionen eingestrichen in Höhe von 7 Prozent.

Was müssen Anleger jetzt tun?

Das wichtigste ist Handeln. Denn im Zivilrecht ist die Verjährung zu beachten. Hier drohen die Ansprüche der Anleger im Jahr 2018 zu verjähren. Wenn man jetzt Ansprüche geltend macht, ist die Verjährung gehemmt – läuft also nicht weiter.

Gibt es Musterverfahren?

Nein, es gibt keine Möglichkeit der Sammelklage, da die Sachverhalte nicht 1 zu 1 identische sind. Das OLG Frankfurt hat nämlich einen generellen Prospektfehler nicht bejaht. Aber: Das Urteil des OLG Frankfurt zu dem Schiffsfonds CFB 166 hat eine sehr starke Signalwirkung und dürfte auf zahlreiche weitere Fälle anwendbar sein.

Wir helfen Ihnen bei der Durchsetzung Ihrer möglichen Ansprüche. Wenden Sie sich an unseren Fachanwalt  für Bank – und Kapitalmarktrecht Dr. Hermann Bröcker.