SYLVENSTEIN Rechtsanwälte | Diebstahlversicherung für Handy und Kleinelektronik
347
single,single-post,postid-347,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,,select-theme-ver-2.4.1,wpb-js-composer js-comp-ver-4.7.4,vc_responsive
 

Diebstahlversicherung für Handy und Kleinelektronik

Diebstahlversicherung für Handy und Kleinelektronik

Versicherungen bieten heute für nahezu jeden Gegenstand und jedes unsichere Ereignis Versicherungen an. Welche Gegenstände oder Ereignisse letztlich konkret dem Versicherungsschutz unterfallen, bestimmt sich nach den Allgemeinen Versicherungsbedingungen, dem kleingedruckten Anhang des Versicherungsvertrags. Die Qualität einer Versicherung zeigt sich allerdings oft erst im Ernstfall, also im Versicherungsfall.

Erfahrungsgemäß verweigern Versicherungen speziell im Falle von Diebstahlversicherungen bei Handy und Kleinelektronik häufig die Begleichung der entstandenen Schäden. Dies wird begünstigt durch geschickt formulierte Klauseln in den Versicherungsbedingungen: Häufig findet sich dort der Passus, der Versicherungsnehmer müsse die versicherten Gegenstände “sicher mitführen”. Wird der Versicherungsnehmer später bestohlen, argumentiert die Versicherung dann wie folgt: Entweder habe der Versicherungsnehmer den versicherten Gegenstand nicht sicher mitgeführt, dann sei der Versicherungsschutz nach den Versicherungsbedingungen ausgeschlossen. Oder aber er habe den Gegenstand sicher mitgeführt, dann aber sei ein Diebstahl denklogisch unmöglich.

Wie man es dreht und wendet, ein Anspruch auf Ersatz des Diebstahlschadens scheint so oder so ausgeschlossen. Da es oft um geringe Summen geht – meist sind Handy, Tablets oder Schmuck nicht mehr als 1.000 Euro wert – scheuen die Versicherungsnehmer rechtliche Schritte. Sie bleiben dann auf ihrem Schaden sitzen und die Beiträge für die Versicherung waren letztendlich vergebens. Allerdings können Rechtsanwälte hier häufig kostengünstig und schnell helfen. Häufig reicht ein einziges Anwaltsschreiben an die Versicherung, um diese zur Begleichung des Schadens zu bewegen. Wenn die Versicherung zuvor den Schadensersatz endgültig abgelehnt hat, muss sie in der Regel sogar die Kosten der Einschaltung eines Rechtsanwalts übernehmen.