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P&R Insolvenz Amtshaftungsansprüche

P & R Insolvenz: Ansprüche gegen BaFin?

Amtshaftungsansprüche gegen die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen?

Viele Anleger in der P&R Insolvenz suchen nach solventen Anspruchsgegnern, um ihren Verlust zu minimieren. Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Viele Akteure sind letztendlich verantwortlich, dass die P & R Anlagegesellschaft Insolvenz anmelden musste und die gigantische Summe von 3,5 Milliarden Euro nahezu verbrannt ist bzw. durch das Insolvenzverfahren verbrennen wird.

Akteure sind nicht nur die Gesellschafter und Geschäftsführer der P&R Gesellschaften. Ansprüche können nicht selten auch gegen externe Finanzberater und Wirtschaftsprüfer geltend gemacht werden, die das Direktinvestment in Container empfohlen haben.

Nunmehr wird ein neuer Akteur ins Visier genommen: die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Was ist die Aufgabe der BaFin?

Die BaFin soll für ein vertrauenswürdiges Finanzsystem sorgen und den Markt beaufsichtigen. Sie beaufsichtigt Banken und Versicherungen. Sie dient vor allem dem Schutz des Bankkunden, des Versicherten und des Anlegers. Unter anderem prüft die BaFin auch Anlageprospekte und viele Tätigkeiten und Angebote auf dem Finanzmarkt bedarf es einer Genehmigung der BaFin.

Was wird der BaFin in der P&R Insolvenz vorgeworfen?

Man kann juristisch  argumentieren und sich auf den Standpunkt stellen, dass die BaFin zumindest im Jahr 2017 die Anlageprospekte der P&R Anlageprodukte nicht ausreichend überprüft hat. Für den Zeitraum vor 2017 ist dieser Vorwurf eher fernliegend, da aufgrund gesetzlicher Vorschriften eine Prospektpflicht erst 2017 bestand. Dabei wird mit dem Wort “Kohärenz” argumentiert. Der BaFin hätte auffallen müssen, dass eine sehr große Menge an Schiffscontainern schlicht fehlte. Denn die P&R Gruppe hatte ca. 1,6 Millionen Container verkauft – tatsächlich bestand die Flotte nur aus gut 600.000 Containern. Es gab zudem in den Jahren 2016 bereits erste Hinweise auf Mietunterdeckungen – also es kam weniger Miete “rein” aufgrund der tatsächlich fehlenden Container. Hier werfen einige Anleger der BaFin ein Aufsichtsversagen vor. Denn die BaFin hätte als Aufsichtsbehörde reagieren müssen.

Was ist der gesetzliche Maßstab für eine Amtshaftung?

Die Amtshaftung wird im Bürgerlichen  Gesetzbuch geregelt. Kernvorschriften sind hier § 839 BGB in Verbindung mit Art. 34 GG. Grundsätzlich kommt eine Haftung der BaFin in Betracht, da die BaFin eine Behörde ist mit Beamten, die dem Bundesfinanzministerium unterstellt ist.

Was können Anleger in der P&R Insolvenz tun?

Wir vertreten viele Anleger und bieten eine breite Palette von Maßnahmen an. Neben möglichen Amtshaftungsansprüchen prüfen unsere Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht auch Ansprüche gegen die jeweiligen Berater. Wir stehen auch in Kontakt mit Forderungskäufern, die geschädigten Anlegern eine faire Summe für ihre Forderungen bieten.

Wir bieten Ihnen eine kostenlose Ersteinschätzung an durch unsere Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht. Wir haben für Anleger mehrere hundert Fälle im Zusammenhang mit Direktinvestments bei Schiffscontainern erfolgreich betreut. Nehmen Sie kostenlos mit uns Kontakt auf.